Aspekte

Kulturverträglichkeit als Wettbewerbsvorteil

Kultur als Quelle künftiger Wettbewerbsvorteile ist konstitutives Element des Strategischen Managements, das kulturelle Parameter und ihre Produktiv- oder Destruktivkraft messen muss, um belastbare Entscheidungen fällen zu können. Durch die Neugestaltung des Wettbewerbs wird nachhaltiges Wirtschaften zum zentralen Wettbewerbsvorteil für alle Beteiligten, auch für große Konzerne.

Ausgangspunkt bildet hier die Idee von C.K. Prahalad, welche gesellschaftliche Entwicklung zum Kriterium für das strategische Management zu machen. Für ihn war die Erfahrung wachsender Armut der Schlüssel für eine neue Unternehmensstrategie. Seine Grundthese besteht darin, dass durch die Stärkung der Produktivität und der Kaufkraft der Armen deren Lebensbedingungen verbessert werden. Gleichzeitig werden damit für jene Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen zur Armutsbekämpfung beitragen, neue Partner am Markt geschaffen. Hier dreht sich der Wettbewerb um die künftigen, noch zu entwickelnden Parameter, Gesetze und Mechanismen. Jedoch nicht als Verdrängungswettbewerb, sondern durch den Ausbau von Kompetenzen und deren Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden.

Buch-Cover

Kulturverträgliches Management - Unternehmen zwischen Wettbewerb und kultureller Verantwortung

Dissertation
Dr. Simeon Ries

Campus Verlag 2008
226 S. // 21,3 x 14 cm
ISBN 978-3-593-38763-5

EUR 29,90

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